Black Bloc. dressed for the moment – unser Beitrag zur laufenden Debatte

Neues Motiv erhältlich: T-Shirt | Tailliertes Shirt


NO JUSTICE NO PEACE … YES – WE GAVE THEM HELL!

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns und die ganze Nation, egal ob sie in Hamburg waren oder nur vor ihren Bildschirmen, liefert sich einen Wettlauf um die abenteuerlichsten Ideen, was während der Aktionstage gegen den G20-Gipfel so alles passiert sei. Es ist also auch für uns an der Zeit, uns ausdrücklich zu distanzieren von einem gewalttätigen kapitalistischen System, das Tag für Tag überall auf der Welt mordet, ausbeutet, zerstört und Menschen unterdrückt, von seinen führenden Verwalter*innen, die sich hinter Stacheldraht selbst feiern und von marodierenden aggressiven Polizeihorden, die eine ganze Stadt für Wochen besetzt hielten.

Anders als die derzeit hegemoniale öffentliche Meinung haben wir aber noch nicht vergessen, wie die letzte Woche wirklich begann: Dass hunderte von uniformierten Schläger*innen wiederholt völlig legale Camps stürmten, dabei auf Genoss*innen einprügelten und ihre Zelte (!) raubten. Dass die Polizei Anti-G20-Aktivist*innen tagelang gängelte und herumschubste, wie es ihr gerade passte. Dass sie am Donnerstag unsere antikapitalistische Demonstration massakrierte und binnen weniger Minuten hunderte Genoss*innen teils schwer verletzte. Dass sie schwerbewaffnete Anti-Terror-Einheiten gegen Riot Kids und Anwohner*innen im Schanzenviertel einsetzte. Nicht distanzieren werden wir uns daher von all denen, die am Freitagabend erfolgreich die Schweine zurückschlugen und das Schanzenviertel für Stunden von der permanenten Gefahr befreiten, Opfer von Polizeigewalt zu werden, indem sie Barrikaden errichteten und die Bullen mit den dafür nötigen Mitteln bekämpften. Es ist wenig überraschend, dass wir natürlich nicht mit jeder einzelnen Aktion in dieser Nacht einverstanden sind, aber es liegt auf der Hand, dass diese Nacht das Blatt wendete und nötig war, um die ultra-brutale Polizeistrategie gegen den gesamten NoG20-Widerstand zu besiegen. Ein wütender Mob bleibt ein wütender Mob und ist nicht zu verwechseln mit einer koordinierten militanten Aktion. Aber dieser Mob hatte selbstverständlich seine Legitimation und war insbesondere innerhalb der repressiven Hamburger Gesamtlage notwendig. Die Randale fand weder am falschen Ort, noch zur falschen Zeit statt: Sie brach vom Zaun am Freitag inmitten der Halbzeit des Gipfels nur einen Steinwurf von den Messehallen entfernt. Und wir sind noch immer davon überzeugt, dass schwarze Rauchwolken das richtige Ambiente für die politischen Führer*innen des Kriegsgebiets Kapitalismus sind.

Wie auch immer, wir dürfen die Geschichtsschreibung von dem kleinen Hamburger Aufstand nicht unseren Gegener*innen überlassen. Wir sollten uns auch nach dem Gipfel unser Selbstbewusstsein erhalten, mit dem wir der massiven Repression der letzten Tage immer wieder und schlussendlich erfolgreich entgegengetreten sind. Unser gemeinsamer Widerstand war ein großer Erfolg: Wir waren an jedem einzelnen Tag Zehntausende. Nach jedem Angriff auf unsere Demos und Aktionen eroberten wir uns die Straßen umso entschlossener zurück. Wir erlebten die Solidarität von sovielen Menschen in den Vierteln, die ihre Häuser, Gärten, Parks, Hallen und Tribünen für uns öffneten, die uns mit Schlafplätzen, Verpflegung, Informationen und Hilfe versorgten. Wir standen zusammen und machten klar, dass es mindestens 15 weitere Jahre dauern wird, bis die Herrschenden wieder vergessen haben, dass sie und ihre Verbündeten sich besser auf einer einsamen Insel oder garnicht treffen, aber ganz sicher nicht inmitten einer europäischen Metropole. Glaubt ihren Lügen nicht: Es ist ihr Desaster, nicht unseres!

Danke an all die großartigen Genoss*innen von Nah und Fern, die dies alle zusammen möglich gemacht haben. An alle, die die unzähligen großen und kleinen Aktionen organisierten. An all die Köch*innen, die Anti-Repressions-Strukturen und die Sanis für ihre überlebenswichtige Arbeit. Viel Glück und Kraft an die zahllosen verletzten Genoss*innen und diejenigen, die immer noch in den Knästen sitzen.

Wir haben ihnen die Hölle bereitet, die ihnen gebührt! Keine Entschuldigung an Polizei, Staat und den aufheulenden autoritären Lynchmob!

Don’t let the system get you down – passt auf Euch auf, der Kampf geht weiter!
United colours of resistance – Venceremos!

Lesenswertes zum Thema: …ums Ganze!-Bündnis | Lower Class Magazine | Interventionistische Linke | Karl-Heinz Dellwo | Welcome to Hell-Bündnis

210 Moscow Hardcore – Neues Album!

Was für ein Brett! Ab sofort könnt ihr schon mal die digitale Version des neuen Albums „Dust in the Eyes“ von 210 hören – 10 Songs mit kraftvollem, antifaschistischen Hardcore aus Moskau. Das Album wird es im Sommer auf Vinyl und CD geben, released auf dem bandeigenen Label „Unbroken Records“ in Kooperation mit Insurgence Records und powered by Fire and Flames.

Der 2. April als offizieller Releasetag hat für die Band eine spezielle Bedeutung, weil es der Geburtstag von Fedor Filato ist, der vor einigen Jahren von Nazis in Moskau umgebracht wurde. Fedor war ein guter Freund der Band und sein Tod ist der Grund, warum sich die Band gegründet hat. Support the scene! Support the struggles!

Solidarity – Alle Größen wieder verfügbar + neuer Sweater

Endlich ist sowohl das Solidarity Shirt als auch der Sweater wieder in allen Größen erhältlich. Zusätzlich gibt es das Sweatshirt jetzt auch im schnicken Bordeaux. Hammerteil….wah?! Also schnell zuschlagen, bevor wieder alles leer ist.

T-Shirt
bordeaux: www.fireandflames.com/…/produ…/solidarity-t-shirt-bordeaux-2
black: www.fireandflames.com/en/product/solidarity-t-shirt

Grrrlz-Shirt
black: www.fireandflames.com/en/product/solidarity-t-shirt-kopie
bordeaux: www.fireandflames.com/…/solidarity-tailliertes-shirt-bordea…

Sweater
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bordeaux: www.fireandflames.com/…/p…/solidarity-sweatshirt-bordeaux-en

“Vorwärts und nicht vergessen,
worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen,
vorwärts und nie vergessen:
die Solidarität!”

(Bertold Brecht)

Los Fastidios – The Sound Of Revolution

♫♫♫ „Everbody needs, everbody loves, everybody wants the sound of Revolution“ ♫♫♫

[NEW IN STORE] LOS FASTIDIOS – THE SOUND OF REVOLUTION CD

Der CD-Player in unserem Fire and Flames-Headquarter steht kurz vor dem Zusammenbruch, denn die neue Los Fastidios CD läuft den ganzen Tag nonstop. Zwölf Tracks zwischen Streetpunk, Ska, Rocksteady und Rock’n’Roll mit einer klaren politischen Botschaft und einer überzeugenden Einladung zum skanken. Meraviglioso! Out on KobRecords, powered by Fire and Flames Riotwear!

Die Band wird das ganze kommende Jahr über auf Tour sein, um zusammen mit uns allen das 25 jährige Jubiläum von Los Fastidios zu feiern. Bestimmt auch in deiner Nähe!

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