SIEMPRE ANTIFASCISTA – Unsere Solidarität gegen den Paramilitarismus in Kolumbien!

T-Shirt | Shirt tailliert

Im November 2016 schloss die Regierung des konservativen kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos offiziell Frieden mit der marxistischen Guerilla FARC-EP, die sich fast ein halbes Jahrhundert im Aufstand gegen die unerträgliche Ausbeutung und Entrechtung der LandarbeiterInnenschaft in Kolumbien befand. Im Verlauf des bewaffneten Konflikts bildete die kolumbianische Oligarchie mit Hilfe der USA neofaschistische paramilitärische Gruppen aus, die zunächst unter dem Namen Convivir, später AUC und heute als Aguilas Negras, Autodefensas Gaitanistas und anderen Namen firmieren. Diese Gruppen, die eng mit dem ländlichen Großgrundbesitz, den multinationalen Konzernen, Narco-Kartellen und der konservativen Rechten im Land verbunden sind, begingen laut Statistiken von Menschenrechtsverbänden mindestens 60% der Massaker an ZivilistInnen im bewaffneten Konflikt. Bevorzugtes Ziel dieser Todesschwadrone waren stets linke Gewerkschafts- und MenschenrechtsaktivistInnen.

Das Problem ist auch nach der Abgabe der Waffen durch die FARC-EP im Juli diesen Jahres nicht gelöst. Allein während des vergangenen Jahres sind nach UNO-Angaben 127 AktivistInnen ermordet worden. Dieses Jahr sollen bereits mindestens 50 unserer kolumbianischen GenossInnen gezielt ermordet worden sein.

Mit der T-Shirt-Kampagne wollen wir auf das Problem und den Kampf unserer GenossInnen in Kolumbien gegen den paramilitärischen Neo-Faschismus aufmerksam machen. Solidarität mit den fortschrittlichen demokratischen Kämpfen in Kolumbien – Für Frieden und soziale Gerechtigkeit!

Weitere Infos: RASH Bogota | Marcha Patriotica | re:volt magazine

UNITED WE STAND! Solidaritätskampagne der Roten Hilfe gegen die Gipfel-Repression

summer of resistance – summit of repression – solidarity is our weapon 

G20 ist vorbei, aber es gibt für uns keinen Anlass zur Tagesordnung überzugehen!  Mehr als 100.000 Menschen haben über alle Spektren und Strömungen hinweg gegen den G20-Gipfel in Hamburg demonstriert. Bereits im Vorfeld wurde dieser Widerstand angegriffen. Camps und Demos wurden verboten, Wohnungen durchsucht. Es kam zu Gefährder*innen-Ansprachen, Ingewahrsamnahmen, Einreiseverboten. Auch während der Protesttage wurden unzählige Menschen von der Polizei verletzt, hunderte Aktivist*innen in Gewahrsam oder festgenommen. 36 von ihnen sitzen immer noch in Untersuchungshaft, viele von ihnen Genoss*innen, die aus anderen Ländern nach Hamburg gekommen sind, um gegen den G20-Gipfel zu protestieren.

Unsere Genoss*innen wurden eingesperrt, weil sie mit uns gemeinsam gegen die menschenverachtende Politik der G20 und ihren unsinnigen Gipfel hier in Hamburg auf die Straße gegangen sind. Jetzt brauchen sie uns und unsere Unterstützung! Dabei denken wir nicht nur an die jetzt Eingesperrten, sondern auch an die vielen Menschen, die von der kommenden Repression betroffen sein werden. Die konkrete Solidarität muss vielfältig sein. Es wird jede Menge Geld für die Verfahren gebraucht, aber ebenso Öffentlichkeitsarbeit. Es bedarf der Unterstützung Einzelner, aber auch eines entschlossenen Zusammenstehens gegen die Repression. Unser Ziel ist eine strömungsübergreifende und internationale Solidaritätskampagne, in die sich viele Menschen einbringen können.

Trotz all ihrer Hetze vor, während und nach dem Gipfel ist es weder den Medien noch den Sicherheitsbehörden gelungen, uns zu spalten. Und das wird ihnen auch jetzt nicht gelingen! Auch wenn dieser Gipfel zu Ende ist, unser Kampf für eine bessere Welt ohne Krieg, Ausbeutung, Unterdrückung und Knäste ist es nicht. Und diesen werden wir gemeinsam mit unseren jetzt noch eingesperrten Genoss*innen führen!

United we stand! 

Was konkret getan werden kann:

  • Geld sammeln und spenden für die Leute im Knast, für die anwaltliche Betreuung, für die anstehenden Strafverfahren, zur Unterstützung der Kampagne…
  • Infoveranstaltungen zu der Repression nach dem G20-Gipfel organisieren
  • Soli-Kneipen, Partys und Konzerte
  • Öffentlichkeitsarbeit (Plakate, Flyer, T-Shirts etc.)
  • Kundgebungen und Demos
  • Unterstützung für die Angehörigen und Freund*innen organisieren
  • Briefe schreiben

Mehr Infos unter unitedwestand.blackblogs.org

Black Bloc. dressed for the moment – unser Beitrag zur laufenden Debatte

Neues Motiv erhältlich: T-Shirt | Tailliertes Shirt


NO JUSTICE NO PEACE … YES – WE GAVE THEM HELL!

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns und die ganze Nation, egal ob sie in Hamburg waren oder nur vor ihren Bildschirmen, liefert sich einen Wettlauf um die abenteuerlichsten Ideen, was während der Aktionstage gegen den G20-Gipfel so alles passiert sei. Es ist also auch für uns an der Zeit, uns ausdrücklich zu distanzieren von einem gewalttätigen kapitalistischen System, das Tag für Tag überall auf der Welt mordet, ausbeutet, zerstört und Menschen unterdrückt, von seinen führenden Verwalter*innen, die sich hinter Stacheldraht selbst feiern und von marodierenden aggressiven Polizeihorden, die eine ganze Stadt für Wochen besetzt hielten.

Anders als die derzeit hegemoniale öffentliche Meinung haben wir aber noch nicht vergessen, wie die letzte Woche wirklich begann: Dass hunderte von uniformierten Schläger*innen wiederholt völlig legale Camps stürmten, dabei auf Genoss*innen einprügelten und ihre Zelte (!) raubten. Dass die Polizei Anti-G20-Aktivist*innen tagelang gängelte und herumschubste, wie es ihr gerade passte. Dass sie am Donnerstag unsere antikapitalistische Demonstration massakrierte und binnen weniger Minuten hunderte Genoss*innen teils schwer verletzte. Dass sie schwerbewaffnete Anti-Terror-Einheiten gegen Riot Kids und Anwohner*innen im Schanzenviertel einsetzte. Nicht distanzieren werden wir uns daher von all denen, die am Freitagabend erfolgreich die Schweine zurückschlugen und das Schanzenviertel für Stunden von der permanenten Gefahr befreiten, Opfer von Polizeigewalt zu werden, indem sie Barrikaden errichteten und die Bullen mit den dafür nötigen Mitteln bekämpften. Es ist wenig überraschend, dass wir natürlich nicht mit jeder einzelnen Aktion in dieser Nacht einverstanden sind, aber es liegt auf der Hand, dass diese Nacht das Blatt wendete und nötig war, um die ultra-brutale Polizeistrategie gegen den gesamten NoG20-Widerstand zu besiegen. Ein wütender Mob bleibt ein wütender Mob und ist nicht zu verwechseln mit einer koordinierten militanten Aktion. Aber dieser Mob hatte selbstverständlich seine Legitimation und war insbesondere innerhalb der repressiven Hamburger Gesamtlage notwendig. Die Randale fand weder am falschen Ort, noch zur falschen Zeit statt: Sie brach vom Zaun am Freitag inmitten der Halbzeit des Gipfels nur einen Steinwurf von den Messehallen entfernt. Und wir sind noch immer davon überzeugt, dass schwarze Rauchwolken das richtige Ambiente für die politischen Führer*innen des Kriegsgebiets Kapitalismus sind.

Wie auch immer, wir dürfen die Geschichtsschreibung von dem kleinen Hamburger Aufstand nicht unseren Gegener*innen überlassen. Wir sollten uns auch nach dem Gipfel unser Selbstbewusstsein erhalten, mit dem wir der massiven Repression der letzten Tage immer wieder und schlussendlich erfolgreich entgegengetreten sind. Unser gemeinsamer Widerstand war ein großer Erfolg: Wir waren an jedem einzelnen Tag Zehntausende. Nach jedem Angriff auf unsere Demos und Aktionen eroberten wir uns die Straßen umso entschlossener zurück. Wir erlebten die Solidarität von sovielen Menschen in den Vierteln, die ihre Häuser, Gärten, Parks, Hallen und Tribünen für uns öffneten, die uns mit Schlafplätzen, Verpflegung, Informationen und Hilfe versorgten. Wir standen zusammen und machten klar, dass es mindestens 15 weitere Jahre dauern wird, bis die Herrschenden wieder vergessen haben, dass sie und ihre Verbündeten sich besser auf einer einsamen Insel oder garnicht treffen, aber ganz sicher nicht inmitten einer europäischen Metropole. Glaubt ihren Lügen nicht: Es ist ihr Desaster, nicht unseres!

Danke an all die großartigen Genoss*innen von Nah und Fern, die dies alle zusammen möglich gemacht haben. An alle, die die unzähligen großen und kleinen Aktionen organisierten. An all die Köch*innen, die Anti-Repressions-Strukturen und die Sanis für ihre überlebenswichtige Arbeit. Viel Glück und Kraft an die zahllosen verletzten Genoss*innen und diejenigen, die immer noch in den Knästen sitzen.

Wir haben ihnen die Hölle bereitet, die ihnen gebührt! Keine Entschuldigung an Polizei, Staat und den aufheulenden autoritären Lynchmob!

Don’t let the system get you down – passt auf Euch auf, der Kampf geht weiter!
United colours of resistance – Venceremos!

Lesenswertes zum Thema: …ums Ganze!-Bündnis | Lower Class Magazine | Interventionistische Linke | Karl-Heinz Dellwo | Welcome to Hell-Bündnis

☆ G20 = Sachschaden – unser offizieller Soundtrack für den antikapitalistischen Widerstand in Hamburg ☆

ContraReal – G20 = Sachschaden*

„Dies ist ein Aufruf, der durch die Straßen hallt
wir sehen uns, wenn’s in Hamburg zum G20 richtig knallt

G20 = Sachschaden, Krawall und Randale
Blaulicht, Wasserwerfer
hört ihr die Signale?“

Einfach aber wahr.

Wir sehen uns auf den Barrikaden bei den internationalen Aktionstagen gegen den G20-Gipfel:

6. Juli: Internationale antikapitalistische Demonstration „G20 – Welcome to Hell!“ / 16 Uhr St. Pauli Fischmarkt
7. Juli: Hamburg City Strike – Ungehorsame Massenaktionen
8. Juli: Großdemonstration mit antikapitalistischem Block / 11 Uhr Deichtorplatz

LIVE RESISTANCE – JOIN THE BLACK BLOCK! FIGHT CAPITALISM – SMASH G20!

Check: g20tohell.blackblogs.org | www.g20hamburg.org

(*Von der sehr bald auf Fire and Flames Music, Riot Bike Records und Raccoone Records erscheinenden „Keine Kompromisse“ 7″ EP (FFM052).)

Jusqu´ici tout va bien – Solidarität mit den sozialen Kämpfen in Frankreich!

Revolte-Soli-PosterUm die  französischen Aktivist_innen, die in diesem Jahr im Zuge der militanten und massenhaften Bewegung gegen die neoliberale Zurichtung des Arbeitsgesetz von staatlicher Repression betroffen sind, finanziell zu unterstützen hat die Hamburger Gruppe Antifa 309 dieses Plakat produziert. Der Erlös des Solidaritätsplakats wird direkt an Genoss_innen in Frankreich gehen. Fotodruck DIN A3.

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