STINO. Von West nach Ost durch Berlin 1990 – Antonio Porète

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276 Seiten | Selbstverlag | 4. Auflage | 2020

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Art.-Nr.: B204 Kategorie:

Beschreibung

Im Frühjahr 1990 macht sich der 25-jährige Abiturient Stino auf den Weg nach Berlin, um Philosophie und Informatik zu studieren. Die Stadt feiert euphorisch den Fall der Mauer, während er vergeblich nach einer Unterkunft sucht. Wegen zunehmender Wohnungsnot geht er nach Berlin-Friedrichshain und macht ein leer stehendes Haus zu seinem neuen Zuhause. Mit der Liebigstraße 34 wird Stino zu einem von mehr als 1000 Hausbesetzern, einer neuen autonomen Bewegung in der noch bestehenden DDR.

Es folgen unvermeidbare Konflikte mit Anwohnern, Behörden, Polizei, Faschos und auch innerhalb der Häuser. Lehrreiche Auseinandersetzungen tragen zu neuen Strukturen im Kiez bei, bis wenige Wochen nach dem Tag der Deutschen Einheit diese Entwicklung endet. Eine Polizeiarmee wird bundesweit zusammengezogen, um die besetzten Häuser der benachbarten Mainzer Straße zu räumen.

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