Bernd Langer – Revolution und bewaffnete Aufstände in Deutschland 1918 – 1923

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Hardcover

384 S.

300 Abb.

AktivDruck Verlag

(2009)

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Durch den Ersten Weltkrieg, die ungeheuren Verluste an den Fronten, die ökonomische Not im Hinterland und die gesteigerte Ausbeutung der Arbeitenden eskalieren die Verhältnisse. Ein Teil der sozialdemokratischen Bewegung radikalisiert sich und es kommt zur Spaltung. In dieser Zeit wird der Zar in Russland gestürzt und mit dem Machtantritt der Bolschewiki scheint die kommunistische Weltrevolution zum Greifen nahe. Dies ist die Richtschnur für die radikale Linke – auch im Deutschen Reich.

Der Matrosenaufstand in Kiel wird Ausgangspunkt der Novemberrevolution, deren friedlicher Verlauf bald von blutigen Konfrontationen überschattet wird. Detailreich beschreibt der Autor Schicksale und Entscheidungen und zeigt, welche Wirkungskraft spontaner Massenprotest erreicht. Darüber hinaus sind die Niederschlagung des Kapp-Putsches durch einen Generalstreik und die daraus resultierenden Kämpfe geschildert. Ein Schwerpunkt liegt im Ruhrgebiet, wo sich die Rote Ruhrarmee als autonome Struktur entwickelt. Auch auf den Mitteldeutschen Aufstand im gebiet Halle / Merseburg wird eingegangen, wo die Spaltung in KPD und KAPD eine besondere Schwierigkeit darstellt. Eine von der KPD geplante Revolution, die dann lediglich im Hamburger Aufstand mündet, schliesst die bewaffneten Kämpfe in Deutschland ab.

In diesem Buch wird insbesondere den Ursprüngen des Faschismus und dem Einfluss der Sowjetmacht auf die deutsche Linke nachgegangen. Die Motivation des Autors beruht auf einer vom politischen Widerstand geprägten, eigenen Geschichte. Seit Jahren begleitet er in Bild, Ton und Schrift Versuche, soziale Gegenmacht zu organisieren.

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